supervision bielefeld logo

Kollegiale Beratung

Was ist Kollegiale Beratung?
Womit arbeitet Kollegiale Beratung?

KOLLEGIALE BERATUNG ist eine besondere stark strukturierte Beratungsform zur Reflexion des beruflichen Alltags.

KOLLEGIALE BERATUNG ist eine Beratungsform für Gruppen von Kolleginnen, Teammitgliedern oder extra dafür gebildeten Gruppen. Wichtig ist die Erfahrung in gleichen oder ähnlichen Berufsfeldern und das Fehlen von Hierarchie und Leitungsrollen in der Gruppe.

KOLLEGIALE BERATUNG arbeitet mit dem, was wir alle haben, wenn Kolleginnen aus Ihrem beruflichen Alltag berichten: Gefühlen, Fantasien, Ideen, Ärger, eigenen Erfahrungen, unserer "Besserwisserei" etc.

KOLLEGIALE BERATUNG bietet nun an diese Fülle von subjektiven Informationen und Wahrnehmungen aller Gruppenmitglieder so zu ordnen und zu strukturieren, daß sie für die Person, die einen Fall einbringt zu einem hilfreichen und deutlich strukturiertem Beratungsprozeß mit einer klaren Zeitstruktur wird.

Was passiert in der KOLLEGIALEN BERATUNG?
Welches sind die Chancen von KOLLEGIALER BERATUNG?

KOLLEGIALE BERATUNG habe ich kombiniert und erweitert mit der Möglichkeit, die Praxisszene zu erzählen und auch medial zu präsentieren. Wir gehen dabei über das "reden über..." hinaus und kommen zu einem "zeigen von Praxisfällen in ihren vielen Facetten".

KOLLEGIALE BERATUNG in der das Problem so bildlich dargestellt wird, setzt keine besonderen Fähigkeiten voraus und wird schnell als eine Möglichkeit erlebt, das eigene innere Bild vom Fall deutlich werden zu lassen und es damit auch verändern zu können und sich von ihm zu distanzieren.

KOLLEGIALE BERATUNG mit bildlicher Falldarstellung wird untermauert durch Forschung über menschliches Lernverhalten: So behalten wir 20 % der Sachen die wir gehört haben, 30 % der Sachen die wir gehört und gesehen haben und 80 % der Sachen die wir gehört, gesehen und erarbeitet haben. Diesen Vorteil nutzend geht es um die gemeinsame Bearbeitung eines Falles unter Nutzung aller Ressourcen, Erfahrungen und spontanen Ideen, die die Gruppe mitbringt.

KOLLEGIALE BERATUNG mit diesem methodischem Vorgehen bietet die Möglichkeit, bei konkreten beruflichen Problemen die eigene Sichtweise zu erweitern, das Erfahrungspotential der Kollegen zu nutzen und damit mehr Möglichkeiten und Sicherheiten bei anstehenden Entscheidungen zu bekommen.

KOLLEGIALE BERATUNG in Gruppen
entlastet die Mitarbeiterinnen, stärkt die persönliche Problemlösungskompetenz und die der Gruppe. Alle Gruppenmitglieder können an den vorgestellten Fällen für Ihre eigene Praxis reflektieren und lernen.

KOLLEGIALE BERATUNG kann zu einem kreativem und lustvollem Gruppen-Reflexionsprozess werden und ist damit in der Lage, Arbeitszufriedenheit und Professionalität zu unterstützen.

KOLLEGIALE BERATUNG braucht:
-eine Gruppe von "Gleichen" - 6 bis 10 Personen sind erfahrungsgemäß eine gute Gruppengröße.
-Regelmäßige Treffen alle 2-4 Wochen.
-Einen von äußeren Einflüssen (Telefon, Klienten) geschützten, neutralen Raum.
-Etwa 2 Stunden Zeit zur Bearbeitung von 2 Fällen.
-Ein möglichst angst- und repressionsfreies Klima zwischen den Gruppenmitgliedern.
-Eine Vereinbarung zur Verschwiegenheit über alle in der Gruppe bearbeiteten Fälle und getanen Äußerungen.

Wichtiges Prinzip der KOLLEGIALEN BERATUNG ist, daß die Person die einen Fall vorstellt, nie in eine Situation kommt, sich rechtfertigen oder erklären zu müssen. Um das zu Vermeiden ist die Einhaltung der Struktur wichtig. Über weite Teile der KOLLEGIALEN BERATUNG darf das falleinbringende Gruppenmitglied zuhören und beobachten, wie seine Kolleginnen über seinen Fall denken, welche Hypothesen und Lösungsvorschläge sie erarbeiten. Das Einhalten der Struktur und Zeitvorgaben ist wichtig für das Gelingen der KOLLEGIALEN BERATUNG. Wichtig ist auch dass in den Pausen nicht geredet wird, sodass sich die Kollegiale Beratung deutlich von anderen Zusammenkünften und Gesprächen im Kollegenkreis unterscheidet.
Home